Ihr Ratgeber zum Fernstudium Soziale Arbeit
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Kosten für ein Fernstudium Soziale Arbeit

Da eine Berufstätigkeit obligatorisch ist, während Sie Ihr Fernstudium Soziale Arbeit absolvieren, wird die Finanzierung in den meisten Fällen ohne Probleme gesichert sein. Die Kosten für das Studium im Hochschulverbund sind überschaubar, können aber von Semester zu Semester variieren. Fester Bestandteil Ihrer Studienkosten sind die Semesterbeiträge, die Sie zu jeder Rückmeldung fristgerecht entrichten müssen. Diese sind an den beteiligten Hochschulen unterschiedlich hoch und können bis zu rund 250 Euro (inklusive Semesterticket) reichen. Hinzu kommen Gebühren für die Studienmodule, die Sie im jeweiligen Semester belegen. Deren Kosten liegen bei 65 Euro pro Lernmodul und Semester. In Ihre Gesamtkalkulation müssen Sie außerdem Prüfungsgebühren, Onlinekosten sowie gegebenenfalls Reise- und Unterbringungskosten für die fünf Pflicht-Präsenzblöcke pro Semester einrechnen.

An anderen Hochschulen, die die Möglichkeit zum Blended Learning anbieten, können die Studiengebühren von diesen Richtwerten abweichen.

Fördermöglichkeiten für das Fernstudium Soziale Arbeit

Vor allem staatliche Förderprogramme, die einen Eigenanteil für die Finanzierung des Weiterbildungsstudiums voraussetzen, können für das Fernstudium Soziale Arbeit beantragt werden. Hierzu zählen der der Qualifizierungsscheck einiger Bundesländer oder der bundesweit verfügbare Prämiengutschein sowie möglicherweise das Aufstiegsstipendium des Bundesbildungsministeriums. Außerdem können bestimmte Qualifizierungsprogramme, die Teilkosten des Studiums decken, in Frage kommen. Adressen von Anlaufstellen für eine individuelle Beratung zur Studienfinanzierung erfahren Sie in den Studienbüros oder in den Servicebüros der Studierendenvertretungen. In jedem Fall können Sie die Studienkosten in Ihrer Steuererklärung als steuermindernde Ausgaben geltend machen.

Berufliche Perspektiven

Ob sich ein Fernstudium Soziale Arbeit langfristig lohnt, ist auch eine Frage der Zukunftsaussichten. Der künftige Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im Sozialsektor ist unbestritten. Allerdings gehören soziale Berufe nicht unbedingt zu den bestbezahlten Positionen, die Sie als künftige Akademikerin oder künftiger Akademiker anstreben können. Die vergleichsweise begrenzten finanziellen Perspektiven sollten Ihnen bewusst und weniger wichtig sein als die Aussicht auf eine befriedigende und sichere Tätigkeit in einem spannenden Umfeld mit lebenslang neuen Herausforderungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Sofern Sie es schaffen, immateriellen Gewinn daraus zu ziehen, wenn Sie verschiedene Individuen und Gruppen dabei unterstützen, eigene Lösungen für schwierige Situationen zu entwickeln, werden Sie eine positive Bilanz des individuellen Studiennutzens ziehen.

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